EIMA Food Processing – Veggie-Produktion

Ratgeber

Rezepturwechsel und Reinigung in der Veggie-Produktion

Veggie-Hersteller wechseln ihre Rezepturen häufiger als klassische Gemüseverarbeiter. Jeder Wechsel kostet Zeit. Wie viel, wird zu einem großen Teil schon bei der Planung der Linie entschieden.

EIMA Food Processing GmbH · Stand 04.11.2026

Reihenfolge der Produkte

Helle Produkte vor dunklen, milde vor stark gewürzten, vegane vor solchen mit tierischen Zutaten. Rote Bete läuft wegen ihres Farbstoffs möglichst am Ende oder vor einer Grundreinigung.

Zugang für die Reinigung

Was man nicht erreicht, wird nicht sauber. Reinigungsklappen an Schnecken, abnehmbare Abdeckungen und gut zugängliche Trommeln sorgen dafür, dass das Personal an alle produktberührenden Stellen kommt.

Teile ohne Werkzeug wechseln

Je schneller sich Siebbleche, Einsätze oder Schälwerkzeuge wechseln lassen, desto eher wird beim Produktwechsel auch wirklich gründlich gereinigt.

Vegan und vegetarisch trennen

Wer vegane und nicht vegane Produkte auf derselben Linie herstellt, braucht eine dokumentierte Reinigung zwischen den Chargen. Das gilt ebenso für Allergene wie Sellerie, der zu den kennzeichnungspflichtigen Allergenen gehört.

Rezepturen in der Steuerung

Garzeiten, Mischzeiten und Temperaturen je Rezeptur in der Steuerung zu speichern, verkürzt die Umstellung und macht die Qualität von Charge zu Charge gleich.

Prozesse zum Thema

  1. MischenHier entsteht das eigentliche Veggie-Produkt: Gemüse wird mit Gewürzen, Bindemitteln und weiteren Zutaten zu Salat, Füllung oder formbarer Masse gemischt.Maschinen auf eima.de
  2. KochenFür Burger-Massen, Pürees und Salate wird Gemüse gegart.Maschinen auf eima.de

Fachbegriffe im Glossar: Vegan, Vegetarisch, Veggie

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Sascha Budweg
Sascha BudwegTechnischer Vertrieb